„Vielen Dank“ singt man im Chor


Vielen Dank, Sarotti-Mohr!

Als ich noch klein war, war Sarotti-Schokolade neben Alpia, Milka und Sprengel-Schokolade eine der großen Marken. Seitdem hat die Marke Sarotti eine lange Reise hinter sich, wie Wikipedia weiß: seit 1998 im Besitz der Stollwerck GmbH in Köln, welche 2002 von der Barry Callebaut GmbH übernommen und 2011 an die belgische Unternehmensgruppe Baronie verkauft wurde.

Sarotti wurde 1852 in der Berliner Friedrichstraße, nicht weit von der Mohrenstraße gegründet. Bis 1868 wurden „Confiserie-Waaren“ aus Paris verkauft, ab 1868 gab es eine eigene Produktion. Aber erst 50 Jahre später, 1918, kam man auf die Idee, in Reminiszenz an den Ort der Firmengründung, den Mohren als Firmen-Maskottchen zu benutzen.  Zu dieser Zeit produzierte Sarotti bereits in Berlin-Tempelhof.

Der Sarotti-Mohr hat sich bis ins Jahr 2004 gehalten, dann musste er dem ethnisch korrekten, goldhäutigen Sarotti-Magier weichen. Kurz vor seinem Verschwinden gab Sarotti den Mohren noch ein letztes mal als Werbefigur heraus. Hier ein Schlüsselanhänger:

Sarotti-Mohr

 

 

Das ehemalige Werk in Berlin Tempelhof steht heute unter Denkmalschutz.

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