Zu viel Rouge und zu wenig Kleid


Die Überschrift dieses Beitrags benutzt ein schönes Zitat von Oscar Wilde: "Sie trug gestern Abend zu viel Rouge und zu wenig Kleid. Das ist bei Frauen immer ein Zeichen von Verzweiflung." Ich möchte mich heute weder den Frauenkleidern, noch Oscar Wilde widmen, sondern dem Rouge. Vermutlich benutzt ungefähr die Hälfte meiner Besucher Rouge. Wahrscheinlich können... Weiterlesen →

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Wir waren ja keine Mitläufer! – eine Ansichtskarte vom Obersalzberg


Niemand war von Hitler begeistert. Keiner konnte ihn leiden und alle waren ja eigentlich friedliebend und konnten nicht verstehen, wieso die anderen so fanatisch waren. Aber, ... Irgendwie war es dann wohl doch anders. Heute habe ich euch eine Postkarte herausgesucht, die vom einen Teil meiner Familie an den anderen Teil ging. "16.6.34 Lieber Werner!... Weiterlesen →

Arbeiterrückfahrkarten, Arbeitermonats- und Arbeiterwochenkarten – DDR 1967, 1968


Vor langer Zeit habe ich euch erklärt, was eine Arbeiterrückfahrkarte war. Wer es vergessen hat, schaut hier noch einmal nach. Heute habe ich für euch den bürokratischen Teil - den Antrag auf Ausgabe von Arbeiterrückfahrkarten, Arbeitermonats- und Arbeiterwochenkarten ausgewählt. Hier der Antrag für die Arbeiterrückfahrkarte meiner lieben Tante nach Erfurt: Und hier der Antrag auf... Weiterlesen →

ADAC Wochenendfahrt durch Thüringen – 1929


Die meisten Autofahrer in Deutschland sind Mitglied in einem der beiden großen Automobilclubs. Der ADAC ist dabei Spitzenreiter und jeder kennt die gelben Autos und Hubschrauber. Der ADAC wurde bereits 1903 als Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung gegründet. Aufgrund steigender Autofahrerzahlen, beschloss man schon 8 Jahre später, im Jahr 1911, sich in Allgemeiner Deutscher Automobil-Club umzubenennen. Mit einem kurzen Zwischenspiel... Weiterlesen →

Drei kleine Dinge aus der Handtasche


In Handtaschen findet man erstaunlich viele Sachen. Oder eben auch nicht. In unserem heutigen Artikel geht es um drei kleine Papierbriefchen, die ich sonst nicht zuordnen konnte und die mir für einen eigenen Beitrag zu murkelig erscheinen. Auf dem ersten Briefchen findet ihr Werbung für Brotbeutel, Feldflaschen, Koppel, Tornister, Leder- und Spielwaren. Daraus lässt sich... Weiterlesen →

Saccharin als Zuckerersatz


Schon 1878, also acht Jahre vor Erfindung der ersten Coca-Cola wurde durch Zufall ein Zuckerersatzstoff entdeckt - das Saccharin. Laut Wikipedia 300- bis 700-mal süßer als Zucker und damit viel ergiebiger, wurde es von der Industrie mit offenen Armen empfangen. So verbreitet bei der Lebensmittelherstellung, wie es heute, in Zeiten überhöhter Zuckeraufnahme Verwendung findet, war es... Weiterlesen →

Trauriges Tagebuch meiner Oma


Heute stelle ich euch in der Reihe der kleinen Handschriften-Reihe (die ganze Serie gibt es hier) ein kleines Tagebuch vor, das meine Oma als Jugendliche begonnen hat und nach dem Tod ihres Ehemanns als Erinnerungsbuch weiter geführt hat. Es ist nicht wirklich ein Tagebuch, da es keine fortlaufenden Eintragungen enthält. Vielmehr handelt es sich um... Weiterlesen →

Hochzeitsfoto 1909


Ich habe wieder etwas gefunden, das ich euch nicht vorenthalten möchte: Das Hochzeitsfoto meiner Urgroßeltern. Nachdem ich euch vor viereinhalb Jahren bereits in einem Artikel über ihre Verlobung berichtet hatte (siehe hier: Verlobungs-Glückwünsche), kam es am 1. Juni 1909 schließlich zur Hochzeit.   Das Brautpaar in der Mitte, die Freunde meines Urgroßvaters aus der Studentenvereinigung... Weiterlesen →

ein einzelnes Foto


In Zeiten, in denen die meisten angefertigten Fotografien Teil einer nutz-, inhalts- und wertlosen Massenware geworden sind, wollte ich euch anhand eines einzelnen Fotos meiner Oma aus dem Jahr 1915 zeigen, wie sorgfältig damals auf das Äußere, hübsche Kleidung, ordentliches Haar nebst Schleife, und das Ambiente in Form des Lieblingskuscheltieres auf einem Stuhl geachtet wurde.... Weiterlesen →

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?


Heute gibt es für alle, die des Winters schon überdrüssig sind, einen kleinen Lichtblick für den bevorstehenden Frühling. Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzen, heißt es "Augen schützen". In der DDR gab es für ein paar Pfennige das heute vorgestellte Exponat. Jedes Ostkind wird sich erinnern: unangenehm zu tragen, wenig Schutz vor der... Weiterlesen →

Kennkarte im Dritten Reich


Heute heißt er Personalausweis (eine willkommene Bezeichnung um Verschwörungstheoretikern Argumente für uns als Angestellte der BRD GmbH zu liefern), früher hatte man eine Kennkarte, den "allgemeinen polizeilichen Inlandausweis" mit sich zu führen. Für eine Reichsmark Bearbeitungsgebühr erhielt man dieses Dokument auf extrem haltbarem, weil unzerreißbarem Stoffpapier.   Neben dem Foto dienten damals noch die Fingerabdrücke zur Identifikation.... Weiterlesen →

Gesunde Haare – glanzvolles Leben


Haare können an den richtigen Stellen überaus hübsch anzusehen sein. Leider spielt die Natur nicht immer mit und die Haare fallen aus oder wachsen an Stellen, wo sie nicht hingehören. Damit die Haare auf dem Kopf der Dame von Welt wenigstens das Auge des Mannes (und der Konkurrentinnen) erfreuen, hat mein Uropa, der Apotheker Gustav... Weiterlesen →

Verband der weiblichen Handels- und Büroangestellten


Gewerkschaftliche Organisation der Angestellten und Arbeiter ist wichtig, um die Rechte der Arbeiter in Betrieben, Fabriken und Büros durchzusetzen. In Deutschland gibt es seit 1329 gewerkschaftsähnliche Zusammenschlüsse und seit 1848 organisierte Gewerkschaften. Einen Aufschwung erfuhren Gewerkschaften nach der Gründung der Weimarer Republik ab 1919 und erstarkten bis zur Machtübernahme und Gleichschaltung durch die Nazis. Das... Weiterlesen →

Verpackungswahn


Wir kaufen heute kaum noch etwas, das nicht mit viel Aufwand und Material verpackt wurde. Ein klitzekleines Etwas ist mit Folie umwickelt, in ein großes Stück transparenten Plastiks eingepasst, das wiederum in einem Pappkarton mit vielfarbigem Aufdruck geschoben wurde. Mitunter erscheint einem die Verpackung mit viel mehr Liebe hergestellt worden zu sein, als das eigentliche... Weiterlesen →

Führerschein – 1929


Heutzutage hat beinahe jeder, der es sich leisten kann einen Führerschein. Früher war es zwar verbreitet, daß sich ein Mann, der über einigermaßen technisches Verständnis verfügte und das Geld für einen "Wagen" hatte, einen Führerschein zulegte. Bei Frauen sah das jedoch anders aus. Frauen fuhren nicht Auto. Zumindest nicht selbst. Anders meine Oma. Mit 19... Weiterlesen →

Grüße von der einjährigen Omi – 1911


Neulich habe ich euch ein feines, kleines Buch vorgestellt, in das meine Urgroßeltern die Höhepunkte des ersten Lebensjahres meiner Oma eingetragen haben. Wer es verpasst hat, klickt hier. Aus dem selben Jahr, 1911, stammt die heutige Postkarte, die die stolzen Eltern (meine Urgroßeltern) den Eltern der Mutter (meinen Ururgroßeltern) geschickt haben. Die Vorderseite ziert ein... Weiterlesen →

Trautes Heim – kein Glück allein


Ich habe ein paar Fotos gefunden. Vor einigen Monaten habe ich euch über die Geschichte meiner Oma und ihrer ausgebombten Wohnung erzählt. Dieser Artikel hat viel Resonanz erzeugt. Ebenso die Geschichte zum Schicksal meines Opas. Daher bin ich besonders stolz, daß ich diese wenigen Fotos der Wohnung gefunden habe, in der meine Oma zur dreifachen... Weiterlesen →

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