Die stärkste Frau der Welt – Charlotte Rickert


Manchmal lese ich Bücher, die mir während des Lesens schon ausgesprochen gut gefallen und die mir hinterher noch viel Nachdenken bescheren. So letztlich geschehen mit dem Buch "Das Buch der vergessenen Artisten" von Vera Buck. Vera Buck, Das Buch der vergessenen Artisten Eine Zusammenfassung des Inhalts bekommt ihr unter dem Link oben. Das Buch könnte... Weiterlesen →

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ein gespenstisches Familienalbum um 1910


Dieses Fotoalbum ist alt, sehr alt. Ich habe es im Schrank meiner Tante gefunden. Auf den ersten Blick sieht es sehr hochwertig gearbeitet aus, leider trügt der Schein. Alle Verzierungen sind nur einfach gehalten. Schaut den Babies mal in die Augen! Das Fotoalbum besteht aus zahlreichen dicken Pappseiten, auf denen Passpartouts für jeweils vier Fotos... Weiterlesen →

Ich schau dir in die Augen, Kleines – Schielende Kinder


Diesmal gibt es ein kurioses Hilfsmittel, von dessen Existenz bestimmt die Wenigsten von euch wussten. Stereoskopische Bilder für schielende Kinder - als ich die auf dem Flohmarkt sah, musste ich sie einfach mitnehmen, um mehr darüber zu erfahren. Was steckt in der Papphülle? Eine in Leinen gebundene Mappe mit dem Verweis auf 45 Doppel-Tafeln und... Weiterlesen →

Und diese Biene die ich meine, war ein Nazi …


Wie bitte? Den Anfang des Liedes kenne ich doch. Die Biene Maja hat mir meine Kindheit versüßt, ohne dass sie jemals Honig gesammelt hat. Und nun so eine Behauptung ... Nein, Biene Maja war natürlich kein Nazi. Allerdings ist sie der Feder eines bekennenden und einschleimenden Nazis entsprungen - Waldemar Bonsels. Geboren 1880, wuchs er... Weiterlesen →

Ich komme im Laufe des Herbstes


Jeder freut sich, wenn Besuch kommt. Schön ist es, wenn sich der Besuch vorher ankündigt, damit man noch schnell die Wohnung aufräumen und optisch saubermachen kann. Blöd ist es, wenn die Ankündigung nicht so ganz präzise ist. Die uns bereits schon aus früheren Artikeln bekannte Firma H. Zwernemann aus Hanau hat irgendwann in den frühen... Weiterlesen →

Ein sehr eigenartiger Geschäftsbrief von 1908 und eine Haushaltskasse von 1913


Da habe ich aber einen seltsamen Geschäftsbrief zwischen den Seiten eines uralten Kassenbuches meines Urgroßonkels gefunden. Den kann ich euch nicht vorenthalten. Er ist voller Rätsel und ich musste ihn erst dreimal lesen um ihn ein halbes mal zu verstehen. Vielleicht hat von meinen treuen Lesern jemand eine Idee und lässt uns in einem Kommentar... Weiterlesen →

Erste Hilfe in Fabrikbetrieben – Das Samariterbüchlein, 1915


Wurden in den 1930er Jahren noch zahlreiche Personen beim Überqueren der Fahrbahn von Autos überfahren, so lernte die nächste Generation bereits, auf diese Gefahren zu achten. Noch eine Generation eher passierte Ähnliches beim Betreten von Eisenbahnschienen, ohne auf herannahende Züge zu achten. Heute haben wir Angst, dass uns eine Drohne auf den Kopf fallen könnte.... Weiterlesen →

Filmvorführkarte – 1943


Heute habe ich etwas für euch, das ich erst vor wenigen Tagen auf dem Flohmarkt gefunden habe. Das ist eine Faltkarte, die einem Filmvorführer gestattet, den genannten Film in seinem Kino vorzuführen. Nicht jeder x-beliebige Film durfte nach Lust und Laune gezeigt werden. Alles musste von der Film-Prüfstelle koordiniert werden. Das ist auch heute noch... Weiterlesen →

ADAC Wochenendfahrt durch Thüringen – 1929


Die meisten Autofahrer in Deutschland sind Mitglied in einem der beiden großen Automobilclubs. Der ADAC ist dabei Spitzenreiter und jeder kennt die gelben Autos und Hubschrauber. Der ADAC wurde bereits 1903 als Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung gegründet. Aufgrund steigender Autofahrerzahlen, beschloss man schon 8 Jahre später, im Jahr 1911, sich in Allgemeiner Deutscher Automobil-Club umzubenennen. Mit einem kurzen Zwischenspiel... Weiterlesen →

Geschichten zum Vorlesen, Nacherzählen und Selbstlesen – Propaganda im Kinderbuch – 1939


Johanna Haarer verfasste vielbeachtete Erziehungsratgeber in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit. "Säuglingspflege für junge Mädchen Ein Unterrichtsbuch für Schulen." war ihr erstes Werk, "Kinder auf dem Bauernhof ihre Erziehung in Familie und dörflicher Gemeinschaft." ein späteres, "Unsere Schulkinder", "Mein Strickbuch" Band 1, 2 und 3 erschienen von 1949 bis 1951 und "Frau sein und gesund bleiben"... Weiterlesen →

Der Arzt als Hausfreund


Neben eine gut sortierten Hausapotheke ist eine hilfreiche Rezeptsammlung und ein Erste-Hilfe-Buch von unschätzbarem Wert. Meine Erste-Hilfe-Bücher habe ich euch schon vor einiger Zeit vorgestellt. Wer sie verpasst hat, klickt hier. Meine Hausapotheke kommt erst noch, aber andere Artikel zum Thema Apotheke findet ihr hier. Heute geht es also um Rezepte, Heilmittel und Pulver -... Weiterlesen →

Fritz Stramm und der schwarze Jim – Eduscho 1932


Heute geht es um Kaffee, genauer gesagt, um ein Werbebüchlein von Eduscho aus dem Jahr 1932. Wie Fritz Stramm und der schwarze Jim die Menschheit beglücken beschreibt in 16 Episoden die Gewinnung des Bodens, den Anbau, die Ernte, den Transport und die Verarbeitung des guten Eduscho-Kaffees.   Das Büchlein ist leider auf ziemlich dickem Papier... Weiterlesen →

Drei kleine Dinge aus der Handtasche


In Handtaschen findet man erstaunlich viele Sachen. Oder eben auch nicht. In unserem heutigen Artikel geht es um drei kleine Papierbriefchen, die ich sonst nicht zuordnen konnte und die mir für einen eigenen Beitrag zu murkelig erscheinen. Auf dem ersten Briefchen findet ihr Werbung für Brotbeutel, Feldflaschen, Koppel, Tornister, Leder- und Spielwaren. Daraus lässt sich... Weiterlesen →

Saccharin als Zuckerersatz


Schon 1878, also acht Jahre vor Erfindung der ersten Coca-Cola wurde durch Zufall ein Zuckerersatzstoff entdeckt - das Saccharin. Laut Wikipedia 300- bis 700-mal süßer als Zucker und damit viel ergiebiger, wurde es von der Industrie mit offenen Armen empfangen. So verbreitet bei der Lebensmittelherstellung, wie es heute, in Zeiten überhöhter Zuckeraufnahme Verwendung findet, war es... Weiterlesen →

Stenographie in Zeiten des Nationalsozialismus


Wieder kommt etwas in der Reihe der Handschriften. Ich muß mich für die Pausen zwischendurch entschuldigen, aber das Transkribieren dauert halt etwas. Heute habe ich euch ein Übungsheft meiner Großtante rausgesucht. Sie war die Nichte der schon bekannten Tante Toni. Ich möchte gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass ich die Ideologie aus dem Inhalt des... Weiterlesen →

Wandertagebuch – Juli/August 1921


In der kleinen Reihe handgeschriebener Bücher stelle ich euch heute ein Reisetagebuch vor, das die - meinen treuen Besuchern bereits bekannte - Tante Toni während ihrer Wanderung durch Tirol führte. Den Buchdeckel ziert ein geprägtes Bild. Ich interpretiere es als das Wappen von Tirol: Adler und Eichenlaub. Der Adler hält noch ein kleines Wappen mit Eichblatt... Weiterlesen →

Trauriges Tagebuch meiner Oma


Heute stelle ich euch in der Reihe der kleinen Handschriften-Reihe (die ganze Serie gibt es hier) ein kleines Tagebuch vor, das meine Oma als Jugendliche begonnen hat und nach dem Tod ihres Ehemanns als Erinnerungsbuch weiter geführt hat. Es ist nicht wirklich ein Tagebuch, da es keine fortlaufenden Eintragungen enthält. Vielmehr handelt es sich um... Weiterlesen →

Gaudeamus igitur! – fast ein Studentennotizbuch von 1905


Heute kommt Buch Nummer 2 in der Liste meiner Miniserie von handschriftlichen Büchern. Die ganze Serie findet ihr, wenn ihr hier klickt. Nummer 2 Studenten sind nicht immer fleißig. Daher bleiben viele guten Vorsätze im Ansatz stecken. Mein Urgroßvater hatte während seines Pharmaziestudiums 1905 eine Kladde begonnen, in die er wahrscheinlich jede Menge nützliche Notizen eingetragen hat.... Weiterlesen →

Meine Kochrecepte – Rezeptbuch von 1907


Neulich fand ich im Cooking around the World-Blog von Becky einen Artikel zu einem alten, handgeschriebenen Kochbuch aus dem jüdischen Hamburg. Wer den Artikel lesen möchte, klickt hier. Nach der Lektüre kam mir der Gedanke: "Solche Bücher habe ich doch auch!" Und ein Entschluss war gefasst. Ich habe aus einem Fach meines Regals einen Packen... Weiterlesen →

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