Grüße aus den Kolonien – Deutschlands Gebiete in Übersee


An anderer Stelle (hier und hier) habe ich euch schon über die Deutschen Kolonien berichtet. Heute folgen noch einige Briefmarken, die seinerzeit auf Briefen klebten, die mein Urgroßonkel an meinen Uropa geschickt hat. Das war ungefähr zwischen 1905 und 1912. Die Marken mit dem Auftrag 2 Cents China wurden von der Vertretung der Deutschen Post... Weiterlesen →

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Wir waren ja keine Mitläufer! – eine Ansichtskarte vom Obersalzberg


Niemand war von Hitler begeistert. Keiner konnte ihn leiden und alle waren ja eigentlich friedliebend und konnten nicht verstehen, wieso die anderen so fanatisch waren. Aber, ... Irgendwie war es dann wohl doch anders. Heute habe ich euch eine Postkarte herausgesucht, die vom einen Teil meiner Familie an den anderen Teil ging. "16.6.34 Lieber Werner!... Weiterlesen →

Ich komme im Laufe des Herbstes


Jeder freut sich, wenn Besuch kommt. Schön ist es, wenn sich der Besuch vorher ankündigt, damit man noch schnell die Wohnung aufräumen und optisch saubermachen kann. Blöd ist es, wenn die Ankündigung nicht so ganz präzise ist. Die uns bereits schon aus früheren Artikeln bekannte Firma H. Zwernemann aus Hanau hat irgendwann in den frühen... Weiterlesen →

Ein sehr eigenartiger Geschäftsbrief von 1908 und eine Haushaltskasse von 1913


Da habe ich aber einen seltsamen Geschäftsbrief zwischen den Seiten eines uralten Kassenbuches meines Urgroßonkels gefunden. Den kann ich euch nicht vorenthalten. Er ist voller Rätsel und ich musste ihn erst dreimal lesen um ihn ein halbes mal zu verstehen. Vielleicht hat von meinen treuen Lesern jemand eine Idee und lässt uns in einem Kommentar... Weiterlesen →

Sture Verlierer des Ersten Weltkriegs – Köhler’s Deutscher Kalender 1934


Im Jahr 1934 war die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten noch frisch, man glaubte an eine kurze Blütezeit dieser Bewegung und ein ebenso baldiges Verschwinden. Das hat bedauerlicherweise nicht funktioniert. Heute möchte ich euch einen Jahreskalender vorstellen, der 1934 vom Verlag Wilhelm Köhler in Minden/Westfalen herausgegeben wurde. Dieser Verlag ist bekannter als Herausgeber von Köhler's Kolonialkalender,... Weiterlesen →

Drei kleine Dinge aus der Handtasche


In Handtaschen findet man erstaunlich viele Sachen. Oder eben auch nicht. In unserem heutigen Artikel geht es um drei kleine Papierbriefchen, die ich sonst nicht zuordnen konnte und die mir für einen eigenen Beitrag zu murkelig erscheinen. Auf dem ersten Briefchen findet ihr Werbung für Brotbeutel, Feldflaschen, Koppel, Tornister, Leder- und Spielwaren. Daraus lässt sich... Weiterlesen →

Reisetagebuch – auf Güterzügen durch die Vereinigten Staaten in den 1920’ern


Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Vor ungefähr hundert Jahren hat ein mir leider unbekannter Herr eine Reise angetreten, die ihm wahrscheinlich das größte Abenteuer seines Lebens beschert hat. Fritz Hübner wäre heute sicher vergessen, hätte er nicht einerseits seiner Liebsten - Fräulein Betty Neumann - regelmäßig Ansichtskarten geschickt und zum... Weiterlesen →

Goldschmied-Werbung


Auch früher bekam man Werbung zugeschickt. Nicht anders erging es unserem bereits bekannten Hof-Juwelier und Goldschmied Adolf Tresselt. (ihr kennt ihn und seinen Sohn Arthur von hier) Er erhielt Anfang November 1903 diesen Brief aus Hanau:   Herr Zwernemann, seines Zeichens ebenfalls in der Schmuckherstellung tätig, befleißigte sich, die Ergebnisse seiner Kunst zum Kauf feilzubieten.  ... Weiterlesen →

Vor 100 Jahren war Krieg


Heute wird ein Feldpostbrief, den ich euch vor einiger Zeit vorgestellt habe, 100 Jahre alt. Da es im Moment einige Mitbürger gibt, die in diesem Land Angst um ihren kleinen Reichtum verspüren und Sätze wie: "Unter'm Kaiser und Adolf hätte es sowas nicht gegeben." laut und inbrünstig anstimmen, finde ich, die Zeit, diesen Brief noch einmal... Weiterlesen →

TET und Cakes – Bahlsen und der Leibniz-Keks


Heute ein aktualisierter Artikel von vor zwei Jahren. Wikipedia hat mir einen Strich durch die Rechnung (sic!) gemacht und mir meine ägyptischen Hilfslinks unten gelöscht: Diesmal gibt es eine schnelle Rechnung, weil ich nicht so viel Zeit zum recherchieren habe und einige Leser meinten, ich schreibe immer zu viel Text. Aber Informationen wollen verpackt werden.... Weiterlesen →

Auf einem deutschen U-Boot kurz vor Kriegsende


Am 6. April 1945 war der Krieg schon lange verloren. Jeder wusste es, niemand durfte es laut sagen und ganz heimlich hofften einige noch immer auf die von Dr. Goebbels angekündigte Wunderwaffe. Die Soldaten hatten einen schweren Stand. Weit entfernt von der Heimat, sinnlose Aufgaben und keine Chance, den ganzen Kram hinzuwerfen und einfach nach hause... Weiterlesen →

Das verlustreichste Schiffsunglück in der Geschichte der Seefahrt


Wer von euch hat bei der Überschrift gedacht: "Hatte er nicht schon einmal einen Artikel über die Titanic veröffentlicht?" Ja, hatte er: hier. Allerdings war der Untergang der Titanic zwar ein medienwirksames Ereignis (Zitat: Im Gegensatz zum Schiff kam der Film in Amerika gut an.), allerdings schafft diese Katastrophe es auf der Liste der Schiffsuntergänge... Weiterlesen →

Opel-Fahrräder und ein Brillant-Ring


Am 4.4.1928 schrieb Herr Carl Zacher aus Eisenach, dem "Kurbad am Fuße der romantischen Wartburg" an den Hofjuwelier Arthur Tresselt: Beachtet bitte, daß die Firma Larenz Generalvertreter für Opel war, allerdings nicht für Autos, sondern für Fahrräder. In den Jahren 1886 bis 1940 war Opel eine der bekanntesten Fahrradmarken Deutschlands. Mehr dazu lest ihr hier.... Weiterlesen →

Aus Liebe zum Tabak, Tabak aus Liebe


Vor einigen Tagen habe ich euch erklärt, was es mit dem Begriff "trustfrei" auf sich hat. Dort konntet ihr erfahren, daß Zigaretten, von der Familie oder der Herzallerliebsten ins Feld geschickt, überaus willkommen waren. Diese "Gaben der Liebe" versorgten die Soldaten nicht nur mit entspannendem Rauchwerk sondern waren auch ein beliebtes Tauschobjekt und Geldersatz. Heute... Weiterlesen →

Geld sichern zum Kriegsende – Dresdner Bank 1945


Wer gewinnt immer, egal ob Wirtschaftshoch oder -tief, Friedens- oder Kriegszeiten? Die Banken. Sie verleihen Dir bei Sonne einen Schirm, nur um ihn bei einsetzendem Regen zurückzufordern. Daß man als Bank keine Skrupel haben darf, wenn man erfolgreich sein möchte, hat eine der großen deutschen Banken ganz besonders deutlich gezeigt - die Dresdner Bank. Einigen... Weiterlesen →

Feldpost – 4. März 1917


Sie haben Post! Familien in der Heimat haben zu Kriegszeiten nichts sehnlicher erwartet, als die Rückkehr ihrer geliebten Ehemänner, Väter und Söhne. Ein kleiner Lichtblick bis zum ersehnten Wiedersehen waren Briefe der Lieben. Vor einiger Zeit habe ich mir bei meinem Buchhändler in der Nebenstraße dieses schöne Buch gekauft: Eine tolle Sammlung des Briefwechsels einer Familie in... Weiterlesen →

Isidor Braunstein, Varna, Rumänien


Neulich habe ich einen Brief gekauft, ohne viel darüber zu wissen. Ich wollte einmal sehen, ob man aus dem Nichts Informationen zu Personen finden kann, über die man vorher überhaupt nichts weiß.       Erst heute, während ich den Artikel für das Museum schreibe, versuche ich mehr über den Absender und Empfänger herauszufinden. Hier... Weiterlesen →

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