meine Zucker-Rakete


Zuckerstreuer kennt jeder aus Restaurants und Bars. Ihre Funktion besteht darin, den Zuckerverbrauch zu begrenzen, den Zucker wespen- und fingerfrei aufzubewahren und ihn vielleicht sogar vor Feuchtigkeit zu schützen.

Bei der Schüttmenge wurde sich auf einen Teelöffel geeinigt. Einmal drehen = die Menge eines Teelöffels wird ausgeschüttet.

Heute stelle ich euch meine Zucker-Rakete vor, mit der ich als kleines Kind regelmäßig beim Essen ins All geflogen bin und entsprechend ermahnt wurde.

Der Behälter besteht aus grünem Pressglas, der zweiteilige Deckel aus Aluminium.

Nachdem der Deckel auseinandergebaut wurde, versteht man die Funktionsweise. Aus dem Behälter wird Zucker in den Innendeckel gefüllt (rechts). Wird der Streuer wieder aufgerichtet, rieselt der Zucker in den Zwischenraum zwischen den beiden Deckelteilen. Das führt bei Ungeübten zu Verwirrung, weil nichts rauskommt. Erst beim erneuten Umdrehen kommt der Zucker aus der Öffnung.

Die Aufschrift im Deckelinneren „D.R.P. ang. Ausl. Pat. angem.“ bedeutet: „Deutsches Reichspatent angemeldet, Auslands-Patent angemeldet“. Leider ist das auch schon alles, was an Beschriftung vorhanden ist.

Das Deutsche Reichspatent lässt den Streuer grob datieren. Ich vermute ihn nicht vor 1920 und nicht nach 1945. Im Patentamt habe ich nichts gefunden.

Damit ihr seht, wie es funktioniert, habe ich ein kleines Video gedreht: klickt hier.

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