Gestern hatte ich schon einen Artikel über die Schule, heute schon wieder. Ich muß mich beeilen, bevor die Schulzeit wieder beginnt und mich die Schüler beschimpfen, daß es doch wichtigeres im Leben gibt, als Schule. 1943 kam man auch schon zur Schule. Nicht ich, sondern meine Tante. Ich erinnere an vergangene Artikel in diesem Museum. Die... Continue Reading →
Deutsche, eßt nur deutschen Honig!
Zugegeben, am Anfang hatte ich diesen Honigeimer als Propaganda-Produkt der braunen Zeit anführen wollen. Bei genauerem recherchieren bin ich allerdings zu dem Ergebnis gekommen, daß es das Problem "ausländischer Billighonige" schon seit geraumer Zeit gibt. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts kam der preiswerte Honig aus Ländern wie Ungarn, Russland oder auch aus Südeuropa. Das war seinerzeit lediglich... Continue Reading →
Hermann, der Teddy
Hurra, heute hat der Museumswärter Geburtstag! Darum bekommt er Besuch von seinem einzigen Gast: Hermann. Hermann ist neben dem Steiff-Teddy einer der bekanntesten deutschen Teddybär-Marken. Auf der offiziellen Webseite könnt ihr Details zur Geschichte des Unternehmens erfahren. Mein Hermann stammt aus den 1930/1940er Jahren, wurde sehr stark geliebt und bespielt und sieht deshalb ein wenig... Continue Reading →
die frische Resi
Die frische Resi kennt heute niemand mehr (außer mir). Auch mit Leni und Susi sieht es nicht anders aus. Alle drei waren Magarine-Marken der Vereinigten Margarine-Werke in Nürnberg. Bis 1939 im Besitz zweier jüdische Familien Salb und Wohl und der Familie Lang. Im Zuge der Arisierung waren die jüdischen Eigner gezwungen, ihren Anteil den "arischen" Teilhabern... Continue Reading →
Urlaubszeit – ans Essen denken – Lebensmittelkarte für Urlauber – Sommer 1944
Herr Moopenheimer meldet sich für eine Woche ab und fährt in den Urlaub. Für ausreichend Beiträge bis zu meiner Rückkehr ist gesorgt. Ihr müsst also nicht darben. Ich hoffe, für jeden ist auch während meiner Abwesenheit etwas dabei. Passend zur Urlaubszeit gibt es heute eine Lebensmittelkarte zu entdecken, die sich - wer hätte Anderes erwartet... Continue Reading →
nicht reich an Kleidern im Reich – die Reichskleiderkarte 1944/1945
Seit dem 14. November 1939 ein fester Bestandteil der Haushaltsplanung, war die Reichskleiderkarte der nächste Schritt nach Einführung der Lebensmittelmarken. Hier habe ich für euch die Fünfte und zugleich letzte Ausgabe. Gültig von Winter 1944 bis 31.12.1945. Diese hier galt nur für Mädchen im Alter zwischen 3 und 15. Der Einkauf gestaltete sich dabei allerdings... Continue Reading →
Nur die kinderreiche, erbgesunde Familie sichert den Bestand des Volkes – Nestlé 1938
Heute haben wir einen kleinen Ratgeber für die Mutter und ihr Neugeborenes. 1938 konnte selbst die Geburt eines Kindes, die damit verbundenen Pflegetipps und die Ernährung des Babys nicht ohne völkische Hinweise vonstatten gehen. "Gesunde Kinder, glückliche Mütter!" lautet der Titel dieses Leitfadens für die gewordene Mutter. Im weiteren Sinne handelt es sich dabei um eine... Continue Reading →
In einem Polenstädtchen – Liederbuch der Wehrmacht von 1935
Soldatenlieder wurden zu allen Zeiten gesungen. Damals wie heute dienen sie einerseits dazu, die Zeit des Marschierens zu verkürzen, andererseits kann durch das Singen eines Marschliedes der Gleichschritt recht gut geübt werden (sage ich als Ungedienter!). Daß Soldatenlieder oftmals politisch eingefärbt sind, versteht sich von selbst. Wie viele Versionen eines altbekannten Liedes dabei über die... Continue Reading →
Die Stopfhexe
Stellt euch vor: Es gab mal eine Zeit, da kannte niemand H&M, Primark, T.K.Maxx oder wie sie alle heißen - die Wegwerf-Klamotten-Verkäufer mit Horden sklaventreibender Fabrikanten im Rücken. Zu dieser Zeit wurde bei der Herstellung von Kleidung noch auf Qualität geachtet. Schließlich war die Produktionskette so kurz, daß man mitunter den Hersteller kannte und bei... Continue Reading →

























































