Dienstbotenbuch


Was tut ein Dienstbote? Wikipedia weiß es: Ein Dienstbote ist im weiteren Sinne eine ständig im Haushalt wohnende angestellte Hilfskraft für Arbeiten in der Haus- und Landwirtschaft. Als Blütezeit des Dienstbotenwesens in Westeuropa gilt das 19. Jahrhundert und beginnende 20. Jahrhundert. Für bürgerliche Haushalte dieser Zeit war die Beschäftigung mindestens eines Dienstmädchens ein wesentliches Merkmal des eigenen Standes.

Als Nachweis, besonders bei Wechsel des Arbeitgebers, diente das Dienstbotenbuch. Fräulein Maria Zehentmeier aus Plattling in Niederbayern. Die Gute wurde am 26. Dezember 1896 geboren und begann Ihre Tätigkeit als Dienstbotin am 1. Oktober 1918.

Dienstbotenbuch

Hier einige Einträge der fleißigen Maid:

  • 15.11.1919: Austritt bei Frau Mendlar (oder so)
  • 1.12.1919: Beginn ihrer Tätigkeit bei Familie Beyer
  • 2.2.1920: Beendigung bei Familie Beyer
Dienstbotenbuch

Stellenanzeigen konnte man in nahezu jeder Tageszeitung finden. Hier einige Gesuche und Angebote aus einem „Westdeutschen Beobachter“ (Köln)  vom 7. Februar 1936.

Dienstbotenanzeigen

Die letzte Anzeige in der zweiten Spalte ist interessant. Offenbar war man auch mit 15 Jahren schon als Dienstbotin auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

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