Bertha – dick oder sparsam


Hat schon einmal jemand etwas von der "dicken Bertha" gehört? Nein, sie ist keine wohlgenährte Dame. Sie ist auch nicht die Schwester der "fleißigen Minna". Die Dicke Bertha war eine Kanone, besser gesagt eine Klasse der Mörser-Kanonen aus dem Ersten Weltkrieg. (c) Wikipedia - https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/10/42_cm_Gamma_Mörser_AWM_A02560.jpeg - Das Foto veranschaulicht die beeindruckenden Maße des Geschützes, das... Weiterlesen →

Bekanntmachung – 1914


Vor einer Woche habe ich euch zwei militärische Tagesberichte der Schlachten im Ersten Weltkrieg vorgestellt. Wer sie verpasst hat, klickt hier. Sie stammten vom Ende des Ersten Weltkrieges, aus dem Jahr 1918. Aber wie hat alles begonnen? Der Oberbefehlshaber in den Marken Gustav von Kessel informierte am 4. August 1914 die Bevölkerung der Marken, also... Weiterlesen →

Ostern im Sturm – Landsturm


Ostern ist da. Die Natur lebt auf. Dieses Jahr - 2020 - zeigen sich die Menschen nur zaghaft draußen. Für alle Dringebliebenen habe ich heute ein Osterbüchlein aus der Zeit des Ersten Weltkrieges herausgesucht. Wer in das Körbchen des Osterhasen schaut, dem fallen die Farben der Eier auf. Die Farben des Norddeutschen Bundes, der k.u.k.... Weiterlesen →

Im Westen nichts Neues – woanders auch nicht


Als DDR-Kind hielt ich den Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque für ein Propagandabuch der DDR gegen den Westen - und habe es nicht gelesen. Erst viel später habe ich verstanden, dass es um die Erlebnisse eines jungen deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg geht. Und während die Soldaten massenhaft auf den Schlachtfeldern... Weiterlesen →

Zwei Fahrkarten von Le Havre nach New York – 1908


Ich habe neulich auf einem Flohmarkt zwei Tickets gekauft. Sie sind sehr unspektakulär und im Vergleich mit heutigen Tickets für eine Seereise wahrscheinlich recht fälschungsanfällig. Aber wer am 6. Oktober 1908, also heute auf den Tag vor genau 111 Jahren in Le Havre an Bord ging, brauchte sich wahrscheinlich nur in geringem Maße vor raubkopierten... Weiterlesen →

ein gespenstisches Familienalbum um 1910


Dieses Fotoalbum ist alt, sehr alt. Ich habe es im Schrank meiner Tante gefunden. Auf den ersten Blick sieht es sehr hochwertig gearbeitet aus, leider trügt der Schein. Alle Verzierungen sind nur einfach gehalten. Schaut den Babies mal in die Augen! Das Fotoalbum besteht aus zahlreichen dicken Pappseiten, auf denen Passpartouts für jeweils vier Fotos... Weiterlesen →

Do not Trust anyone – Tabakkartelle in Deutschland


Um die Jahrhundertwende konnte in Deutschland eine Wende auf dem Tabakmarkt beobachtet werden. Rauchte bis dahin der gestandene Mann auf Straßen und Plätzen oder daheim seine dicke Zigarre, was bei Frauen hingegen als unschicklich galt, tauchten plötzlich fliegende Händler auf, die ihre in Heimarbeit gefertigten Zigaretten feilboten. Und plötzlich sprangen auch die Damen auf den... Weiterlesen →

gelbes Licht für tiefe Photos


Am 11. März 1911 war es soweit: Auguste Lumière schloß sich mit dem Groß-Industriellen Joseph Jougla zusammen. Aus den beiden größten Herstellern von Fotoplatten und Fotopapier wurde Lumière & Jougla mit Auguste Lumière als Präsident und Joseph Jougla als Besitzer der Aktienmehrheit. Frankreich als Heimat der Fotografie und besonders der Farbfotografie besaß einen wachsenden Markt. Die Brüder Lumière verwendeten... Weiterlesen →

Uniformen – Sammelbilder


Ich bin kein Freund des Militärs, bin ungedient und so sieht auch mein Schrank aus. Aber ich bin ein Freund von Sammelbildern und stelle euch deshalb heute ein Sammelalbum für Zigarettenbilder aus dem Jahr 1932 vor. Die Bilder wurden von der Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria herausgegeben. Diese Firma beruft sich auf den in Walldorf geborenen Johann Jakob... Weiterlesen →

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