Feldpostbriefe waren im Krieg oftmals der einzige Kontakt zwischen dem Ehemann und Vater an der Front und der daheim gebliebenen Familie. Das System der Feldpost war überraschend kompliziert, da man bedenken muß, daß der Soldat keine genaue Absenderangabe auf den Brief schreiben durfte. Abgefangene Post hätte dem Feind sonst zu leicht Hinweise geben können, welche Truppen sich... Continue Reading →
Strom in der Inflation
Hier habe ich etwas Interessantes gefunden. Leider habe ich noch nicht den gesamten Ablauf durchschaut, allerdings schien man in der Zeit der beginnenden Hyperinflation 1922/1923 (siehe Artikel hier) den Strom per Vorkasse bezahlt zu haben. Wie es genau funktioniert hat, gilt es noch herauszufinden. Das Problem bestand sicherlich darin, daß eine Kilowattstunde, ebenso wie alles andere,... Continue Reading →
Löschen mit der AEG
Heute gibt es wenig Text und nur ein Bild - aber eine schöne alte Schreibmappe der AEG. Sie stammt aus dem Jahr 1912 und trägt auf der Vorderseite in Leder geprägt das seit 1908 benutzte Logo der AEG. Jedes Löschblatt wird durch eine andere Ansicht eines AEG-Wekes und einen Monatsaufdruck verziert. Ungewöhnlich ist, daß der Designer Peter... Continue Reading →
Werbung für Haushaltsgeräte in der DDR
Diesmal wollen wir einen Blick auf Werbe-Prospekte für Haushaltsgeräte in der DDR werfen. Einige habe ich zwischen anderen Papieren der Zeit gefunden. Manch ein DDR-Bürger wird sich vielleicht erinnern, solche Geräte selbst besessen zu haben. KM8 - Das universelle Küchengerät Die Preise waren für DDR-Verhältnisse nicht zu verachten. Bedenkt man, daß man für ca. 120,-... Continue Reading →
Wenn der Topf aber nun ein Loch hat
Jeder kennt das Lied. Warum sollte man es also nicht nutzen um sein Produkt an den Mann (und speziell an die Frau) zu bringen. Lieber Heinrich ist ein Kitt für Emaille, Glas und Porzellan. Kleine Schäden können überdeckt oder repariert werden. Damals konnte man es sich nicht leisten, Emaille-Geschirr wegzuwerfen, nur weil ein wenig Farbe... Continue Reading →
Reisebrotheft
Was ist ein Reisebrotheft? Ganz einfach: Im Krieg war es üblich, aufgrund von Lebensmittelknappheit den Schwarzmarkthandel zu unterbinden. Dies funktionierte am einfachsten, indem die Lebensmittel oder andere Waren des täglichen Gebrauchs je nach Anzahl der Bedürftigen auf die entsprechenden Orte verteilt wurden. Jeder Bürger hatte sich beim Amt zu melden und bekam Lebensmittelmarken. Damit konnte... Continue Reading →
Landkarten – selbst gezeichnet
Wie gelangweilt muß man sein um auf die Idee zu kommen, Landkarten selbst zu zeichnen? Irgendjemandem ist es offenbar so ergangen und er hat losgezeichnet. Das Papier ist zwar nur sehr dünn und geeignet, es auf einen Atlas zu legen und die Karten abzuzeichnen, allerdings erscheint mir die Beschriftung doch etwas holprig um sie als... Continue Reading →
Gesundheit und Freude – eine Schallkarte
In den 1960er und 1970er Jahren waren Schallkarten eine sehr beliebte Beilage in Zeitschriften. Man konnte sie auch am Kiosk kaufen. Eine Schallkarte war eine Mischung aus Schallplatte und Postkarte. Hier ein Beispiel aus den späten 60er Jahren. Der Marsch der Leichtathleten wurde auf diese farbenfrohe Karte gebannt. Welches Sportfest im Leipziger Zentral-Stadion seinerzeit stattfand,... Continue Reading →
Versichert dank Zeitschriften-Abo – Mein Blatt
Als ich diese Zeitschrift in meinem Fundus wiederentdeckte, habe ich mich gefragt, wieso es so etwas heute eigentlich nicht mehr gibt. Die Illustrierte Familienzeitschrift "Mein Blatt" erschien mindestens zwischen 1931 und 1939. Inhaltlich unterschied sie sich kaum von anderen Illustrierten: Fortsetzungsromane, Witze, Zeichnungen, Ratgeber, oberflächlich gehaltene Neuigkeiten und Fotos. Der Clou allerdings waren die Versicherungen. Für... Continue Reading →


























































