Ei ei – wer leckt da Gelee mit Opekta?


Kennt diesen Werbespruch noch jemand? Kennt überhaupt noch irgendwer Opekta? Der Name dieser äußerst nützlichen Zutat ist eine Abkürzung aus "Obstpektin aus dem Apfel" und war seit der Erfindung im Jahr 1928 ein unverzichtbarer Garant für leckere Marmeladen und Gelees. Wie funktionierte es? Ganz einfach: Früchte vorbereiten, also waschen und zerkleinern oder Fruchtsaft bereiten, zusammen mit... Continue Reading →

Kaffee-Zusatz-Essenz – Teil 2 – Muckefuck


Teil 2 der kleinen Kaffee-Zusatz-Reihe erscheint nun, entgegen anders lautender Ankündigungen, erst heute. Ebenso wie gestern, als ich euch eine Verkaufsdose der Pfeiffer & Dillers Kaffee-Zusatz-Essenz vorgestellt habe, gibt es heute eine weitere Blechdose, in der ein Kaffee-Ersatz bzw. -Zusatz verkauft wurde. Während jeder den Caro-Kaffee als koffeinfreie Alternative zum Bohnenkaffee kennt (übrigens ein Produkt... Continue Reading →

Kaffee-Zusatz-Essenz – Teil 1


Geneigte Leserschaft! Ihr werdet es bemerkt haben: gestern gab es keinen Artikel. Wie konnte es dazu kommen? Ganz einfach. Der erste Artikel, der nach meinem Urlaub erschienen ist (die Stuhlkarten), wurde natürlich bereits vor meiner Abreise vorbereitet. Der Plan, die nachfolgenden Beiträge nach der Ankunft zu schreiben, ist schlicht und einfach - ohne lange drumherum... Continue Reading →

Wenn Du zum Einkauf gehst, vergiß die Karten nicht! – Lebensmittelkarten


In früheren Beiträgen habe ich euch schon einiges über Lebensmittelkarten und Metallsammlungen berichtet. Das waren meist außergewöhnliche Dinge. Zur Erinnerung: Im Krieg war es üblich, aufgrund von Lebensmittelknappheit den Schwarzmarkthandel zu unterbinden. Dies funktionierte am einfachsten, indem die Lebensmittel oder andere Waren des täglichen Gebrauchs je nach Anzahl der Bedürftigen auf die entsprechenden Orte verteilt wurden.... Continue Reading →

Puppenköchin Anna – 1886


Heute Abend kommt das Christkindchen zu all den kleinen, herzigen Mädchen, welche gern Lesen, Schreiben und Stricken lernen und ganz folgsam sind. Erkennt sich eine meiner Leserinnen wieder? Falls ja, Glück gehabt. Ansonsten sehe ich schwarz für sie. Falls ihr euch fragt, was der Herr Museumswärter zu sich genommen hat, um solchen Unfug zu schreiben,... Continue Reading →

Kaltes Wetter – warmer Kakao – van Houten


Fällt das Thermometer unter 20°C, wird mir kühl; unter 14°C wird mir kalt. Ich habe die Vermutung, daß Sommergeborene überwiegend die warmen Temperaturen lieben, wohingegen man Menschen, die ihren Geburtstag im Winter feiern, im Schnee lachend treffen kann. Wer also glaubt, mich einmal auf der Straße getroffen und erkannt zu haben: War es kalt? Habe... Continue Reading →

Das Ei ist hart


Hatte man eine treusorgende Mutter oder Ehefrau, nahm man sein Frühstücksbrot artig mit auf die Arbeit, ins Büro oder in die Schule. Zuweilen war es auch umgekehrt: der Liebste bereitete die Brote vor, legte vielleicht noch eine kleine Notiz der ewigen Liebe bei und der Tag war für beide gerettet. Und zu einem nahrhaften Frühstück... Continue Reading →

Mein rechter, rechter Platz ist leer. Karten bei Tisch


Bei Kindergeburtstagen wurde es (früher) so gehandhabt, aber auch wer zum Dîner lud, platzierte Gäste so, daß sich harmonisierende Sitznachbarn fanden, die den Abend in gelöster Heiterkeit miteinander verbringen würden. Das war nicht einfach. Herr X konnte keinesfalls neben Frau Y sitzen. Diese allerdings auch nicht zu weit entfernt vom Kopf der Tafel, mindestens aber vor... Continue Reading →

Plastebutter


Bei uns in der DDR hieß sie Plastebutter. Jeder Ex-DDR-Bürger dürfte sie kennen. Das war die preiswerte Butter für 1,75 pro halbes Pfund.   Wie genau die Zutaten zusammengesetzt waren, weiß ich nicht mehr, aber da sie sich schon kurz, naachdem man sie aus dem Kühlschrank genommen hatte, schmieren ließ, war dort sicher ein gewisser Anteil... Continue Reading →

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