Briefmarkenheftchen


Es gibt sie zwar noch immer, aber in unserer langweiligen Zeit sind sie lange nicht mehr so vielseitig wie früher - Briefmarkenheftchen. Die Deutsche Reichspost hatte bereits die Idee, mehrere Marken unterschiedlichen Wertes zusammen zu verkaufen. Das erste Markenhefchen erschien am 1. November 1910 und bestand aus 12 Marken zu 10 Pfennigen und 16 Marken... Continue Reading →

Patiala


Wo zum Henker liegt Patiala? Das fragt sich außer mir sicher niemand. Und ich frage mich das auch nur, weil ich diesen Brief in den unendlichen Weiten meiner Schubfächer gefunden habe: Patiala ist eine doch recht große Stadt im Nordwesten Indiens. Dieser wiederum recht kleine Brief (ca. 15 x 6 cm) wurde am 15. Mai... Continue Reading →

Das ist ja die Krönung


Heute kommt eine Postkarte. Aber nicht irgendeine, sondern die offizielle Krönungs-Postkarte anläßlich der Krönung von Kronprinz Albert Eduard zu Edward VII. am 9. August 1902. Heute ist das genau 112 Jahre her, von meinen Lesern wird also wahrscheinlich niemand dabei gewesen sein. Wusste jemand, daß er ursprünglich bereits am 26. Juni 1902 gekrönt werden sollte, aber aufgrund... Continue Reading →

Was freuen sich die Erben auf’s Sterben – das Testament des Preußischen Consuls Georg Berkenbusch 27. Juni 1901


Da habe ich mich heute für ein altes Testament entschieden, das ich euch vorstellen möchte. Als fleißiger Museumsverwalter bin ich ja stets bemüht, euch Hintergrundinformationen zu beschaffen, damit ihr immer etwas lernt. Und was wird passieren? Ich suche nach dem Herrn, der dieses Testament 1901 verfasst hat und finde heraus, daß es sich um den... Continue Reading →

Vorteil des Jugoslawien-Krieges – mit D-Mark im Kosovo bezahlen


Vor ein paar Tagen habe ich euch etwas über Feldpost im Dritten Reich erzählt. Feldpost gibt es allerdings auch heute noch - immer dort wo Krieg ist, wird auch Post befördert. Deutschland hat sich ja vor wenigen Jahren erstmals wieder in einen Krieg eingebracht - den Kosovo-Krieg 1998/1999 zwischen Serbien und den Kosovo-Albanern. Nachdem der Krieg... Continue Reading →

die Witwe einkaufen – ein Heiraths-Consens von 1869


Wer glaubt, Frauen waren früher durchweg rechtlos und dem Wohlwollen des Ehemannes ausgeliefert, der irrt. Zumindest als Beamter in Preussen unterlag man einer gewissen Verpflichtung, seine Angebetete auch noch nach dem eigenen Ableben zu versorgen. Wie wurde das sichergestellt? Ganz einfach: Der Beamte hatte seinen Wunsch zur Heirat beim zuständigen Königlichen Regierungs-Präsidium anzumelden, das wiederum... Continue Reading →

Fehler teuer verkaufen, statt wegzuwerfen – Briefmarken-Fehldrucke


Sammelt ihr Briefmarken? Dieses einstmals heißgeliebte Hobby ganzer Generationen zwischen 1840 und heute verliert leider inzwischen mehr und mehr an Bedeutung. Früher wurden Briefmarken in den Pausen oder nach der Schule getauscht. Der eine sammelte Marken eines bestimmten Landes, die andere sammelte Pferdemarken. Ich habe mich seinerzeit auf die DDR ab 1970 und das Deutsche Reich beschränkt.... Continue Reading →

Das gebe ich Dir mit Brief und Siegel


Eine sichere Art Briefe zu versenden war und ist, sie mit einem persönlichen Siegel zu verschließen. Jeder, der etwas auf sich hielt, hatte ein eigenes Siegel, das durch seine Einzigartigkeit nur sehr schwer kopiert werden konnte. Wie funktionierte es? Der fertig geschriebene Brief wurde so gefaltet, daß durch keine der Kanten ein Blick auf den Inhalt... Continue Reading →

Briefe von der Front


Feldpostbriefe waren im Krieg oftmals der einzige Kontakt zwischen dem Ehemann und Vater an der Front und der daheim gebliebenen Familie. Das System der Feldpost war überraschend kompliziert, da man bedenken muß, daß der Soldat keine genaue Absenderangabe auf den Brief schreiben durfte. Abgefangene Post hätte dem Feind sonst zu leicht Hinweise geben können, welche Truppen sich... Continue Reading →

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