Lithographische Druckerei François Appel – Rue du Delta, 12 – Paris


Daß ich seltsame Dinge sammle, dürfte jedem meiner Besucher inzwischen bekannt sein. Fragt mich nicht, wie ich als Berliner auf die Idee gekommen bin, Werke zu sammeln, die von einer speziellen Druckerei in Paris hergestellt wurden. Aber so ist es. Einige meiner Sammelstücke habe ich euch in vergangenen Beiträgen schon vorgestellt. Heute kommt ein Brief... Weiterlesen →

Die ungewünschte Wehrmachts-Dienst-Post


Wer in den 1940-er Jahren solch einen Brief bekam, der wusste meist, was er bedeutet: Keine Briefmarke nötig. Meist persönlich überreicht. Stempel der Wehrmachts-Dienst-Post. Der Inhalt war bekannt, oft bei anderen zuvor gelesen und immer wurde gehofft, nie selbst zu den Empfängern zu gehören. O. K., den 2.3.1944 (Ober-Kommando?) Sehr geehrte Frau Kevering! Leider muß ich... Weiterlesen →

Seuchenschutzgebiet Warschau


Bevor Jürgen Stroop am 7.Mai 1943 triumphierend verkünden konnte: "Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr!" spielten sich auf 3,1 Quadratkilometern der Warschauer Innenstadt Szenen ab, die man mit den grausamsten Worten nicht ausreichend beschreiben kann. Der "Jüdische Wohnbezirk in Warschau", allgemein bekannt unter dem eigentlich falschen Namen "Warschauer Ghetto", von den Nazis im Sommer 1940 als Sammelstelle für... Weiterlesen →

Tagebuch eines Goldschmieds – 1901 bis 1921


Es gab im weiteren Verwandtenkreis einen Goldschmied über den ich euch früher schon und später noch  Berichte geschrieben habe und schreiben werde. Neulich habe ich auf dem Dachboden seines Hauses ein seit knapp 100 Jahren nicht mehr gesichtetes Tagebuch gefunden. Unter einem Tagebuch eines Geschäftsmannes verstand man seinerzeit übrigens nicht die Aufzeichnungen seines bewegten Lebens.... Weiterlesen →

Die bundesdeutsche Gefangenenmarke


Am 9. Mai 1953 gab die Deutsche Post der Bundesrepublik Deutschland eine Briefmarke heraus, die später im Michel-Briefmarkenkatalog unter Katalognummer 165 geführt werden sollte. Bekannt geworden ist sie unter dem Namen Kriegsgefangenenmarke und war die meistverkaufte Sondermarke Deutschlands. Im Jahr 1953, also acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, waren noch immer zahlreiche ehemalige Wehrmachtsoldaten... Weiterlesen →

Briefwechsel dreyer akademischer Freunde


Ich begebe mich immer mal auf die Suche nach Büchern, die vor 1800 erschienen sind und keine kirchlichen Themen haben. Je älter die Bücher sind, desto rarer war der Anlass Belletristik, Schöngeistiges oder jedwedes andere Genre jenseits christlicher Veröffentlichungen herauszugeben. Ob das daran lag, daß hauptsächlich Kirchendiener zu den Lesern gehörten und die nur theologische... Weiterlesen →

Tintenfässer


So, ich geb's auf! Aber immerhin habt ihr den Anfang des heutigen Artikels als Handschrift mit Federhalter und Eisengallustinte hinbekommen. Leider hatte ich nur Laserdrucker-Papier bei der Hand und das ist einfach zu faserig um darauf mit spitzer Feder zu schreiben. Worum dreht sich der heutige Artikel? Genau, um Tintenfässer. Vor 100 Jahren konnte man es... Weiterlesen →

Klage gegen Hypotheken-Schuldner – 1829-1833


Familie von Damm ist den treuen Lesern meines Blogs schon bekannt. Die Familie war offenbar seit sehr langer Zeit recht wohlhabend. Wer Geld hat, wird häufig angepumpt. Auch die Familie von Damm hat Geld an Nachbarn, Bauern oder Bewohner der eigenen Grundstücke verliehen. Ein Beispiel habe ich euch hier vor ein paar Tagen vorgestellt. Was aber,... Weiterlesen →

Darlehen über 100 Thaler vom 28. April 1847


Heute bekommt ihr von mir einen Schuldschein aus dem Jahr 1847. Herr von Damm hat einem ansässigen Herrn ein Darlehn über 100 Thaler gewährt. Ich habe euch die Transkription des Briefes im Folgenden angehängt. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich die Rückzahlungsmodalitäten nicht verstanden. Muß das Darlehn nun innerhalb der nächsten 12 Monate zurückgezahlt... Weiterlesen →

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: