Deutschen Kindern deutsche Namen! – Vornamenbuch von 1912


Sage mir, wie Du heißt und ich sage Dir, welche Bildung Deine Eltern haben! Wer glaubt, daß es Diskussionen über scheinbar alberne, unpassende und unpatriotische Namen erst seit unseren Tagen gibt, der irrt. Dieses Thema verdanken wir aber auch nicht erst den braunen Hütern der weißen Rasse. Heute möchte ich euch einen Beweis liefern, daß... Continue Reading →

Veronika, der Wenz ist da


Mit diesem Spruch warb bis vor einigen Jahren das Versandhaus Wenz aus Pforzheim. 1926 gegründet, ist es neben Bader und Klingel eines der drei ansässigen Versandhändler. In meiner Jugend - also vor dem Internet-Zeitalter - lagerten in jedem (west-)deutschen Haushalt kubikmeterweise Versandhauskataloge. Quelle, Neckermann und Otto waren die dicksten unter ihnen mit tausenden Seiten und... Continue Reading →

Freiwilliger Arbeitsdienst – 1934


Der Freiwillige Arbeitsdienst - der Vorgänger des im Juni 1935 gegründeten Reichsarbeitsdienstes - war eine Maßnahme der Weimarer Republik um Arbeitslose mit größtenteils öffentlichen Baumaßnahmen zu betrauen oder aus Ödland Nutzflächen zu schaffen. Dabei wurden zumeist junge Arbeitslose eingespannt. Inwieweit der Freiwillige Arbeitsdienst freiwillig war, sei dahingestellt. Eines seiner Mitglieder möchte ich euch heute vorstellen.... Continue Reading →

Wie hilft sich der Weihnachtsmann, wenn das Geld nicht reicht?


Hat sich nicht jedes kluge Kind einmal gefragt, wieso einerseits die Geschenke vom Weihnachtsmann gebracht wurden, andererseits die Eltern stets mit dem Hinweis kamen: "Geh ordentlich damit um, das war teuer!"? Unsere Eltern haben sich offenbar schon immer um das finanzielle Wohlergehen des Weihnachtsmannes gesorgt. Aus welchem Jahr die folgenden Prospekte stammen, weiß ich nicht genau,... Continue Reading →

Grüsse zum Jahreswechsel 1938/1939


Geschäftspost zu Weihnachten ist so gut wie immer unnütz. Vorgefertigte Karten werden, wenn überhaupt, unterschrieben und von allen Geschäftspartnern an alle Geschäftspartner gesendet um dann für ein paar Wochen, nebeneinander aufgestellt, dem Jahreswechsel und ihrer Entsorgung zu harren. Viel anders dürfte es den meisten Geschwistern dieser Karte auch nicht ergangen sein, hätte diese nicht als... Continue Reading →

Ohne Fleiss kein Prsei


Nein, mir ist kein Schreibfehler in der Überschrift unterlaufen. Kennt noch jemand dieses Schiebespiel? Inzwischen gibt es das auch auf dem Computer, aber viel schöner waren die stromlosen. Dieses hier stammt noch von meiner Oma, dürfte in den 1930/40er Jahren hergestellt worden sein und hat seitdem schon viele Knobler in den Wahnsinn getrieben. Obwohl, so schwer... Continue Reading →

Im Namen des Führers – vom außerplanmäßigen Postinspektor zum Postinspektor auf Lebenszeit – Juli 1941


Den Abschluß unserer kleinen Beamtenbeförderungs-Trilogie bildet heute die Ernennungsurkunde des gestern schon vorgestellten Herrn Liebold vom außerplanmäßigen zum Postinspektor auf Lebenszeit. Die Beförderung kam nur 6 Monate später, also wahrscheinlich nach erfolgreich bestandener Probezeit. Damit dürfte Herr Liebold sich fern dem Felde ausgiebig um die Zustellung der Feldpostbriefe seiner Volksgenossen gekümmert haben. Wahrscheinlich sogar nicht... Continue Reading →

Im Namen des Führers – vom Postfacharbeiter zum außerplanmäßigen Postinspektor – Januar 1941


Gestern gab es eine Ernennungsurkunde, heute schon wieder und morgen kommt noch eine. Was der Kaiser konnte, war auch dem Führer und Reichskanzler gegeben - die Beförderung seiner Beamten. Ähnlich wie der gestern vorgestellte Herr Rauhe während des Ersten Weltkrieges befördert wurde, geschah es auch mit Julius Wilhelm Paul Liebold, diesmal aber im dritten Kriegsjahre... Continue Reading →

Montag Morgen – der Wecker


Ich finde ihn furchtbar. Ich finde tickende Uhren generell nervtötend. Aus dem Grund gibt es in meiner Wohnung keine tickende Uhr. Früher hatte man keine andere Wahl, wenn man morgens pünktlich aufstehen wollte. Ein Wecker musste her, er tickte die ganze Nacht durch, oder blieb stehen, wenn man vergessen hatte, ihn aufzuziehen. Und der erholsame... Continue Reading →

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