Isidor Braunstein, Varna, Rumänien


Neulich habe ich einen Brief gekauft, ohne viel darüber zu wissen. Ich wollte einmal sehen, ob man aus dem Nichts Informationen zu Personen finden kann, über die man vorher überhaupt nichts weiß. Erst heute, während ich den Artikel für das Museum schreibe, versuche ich mehr über den Absender und Empfänger herauszufinden. Hier das Ergebnis: Varna... Weiterlesen →

Lithographische Druckerei François Appel – Rue du Delta, 12 – Paris


Daß ich seltsame Dinge sammle, dürfte jedem meiner Besucher inzwischen bekannt sein. Fragt mich nicht, wie ich als Berliner auf die Idee gekommen bin, Werke zu sammeln, die von einer speziellen Druckerei in Paris hergestellt wurden. Aber so ist es. Einige meiner Sammelstücke habe ich euch in vergangenen Beiträgen schon vorgestellt. Heute kommt ein Brief... Weiterlesen →

Grüße von der einjährigen Omi – 1911


Neulich habe ich euch ein feines, kleines Buch vorgestellt, in das meine Urgroßeltern die Höhepunkte des ersten Lebensjahres meiner Oma eingetragen haben. Wer es verpasst hat, klickt hier. Aus dem selben Jahr, 1911, stammt die heutige Postkarte, die die stolzen Eltern (meine Urgroßeltern) den Eltern der Mutter (meinen Ururgroßeltern) geschickt haben. Die Vorderseite ziert ein... Weiterlesen →

Kontoauszüge und Banken-Service


Man muß wohl schon sehr alt sein um Zeiten zu kennen, in denen sich Banken durch Service ausgezeichnet haben. Heute fühle ich mich oft, als würden meine Bankgeschäfte und das zinslos überlassene Geld bei meiner Bank eher störend wirken. Früher war alles besser, schöner und überhaupt ... Die Bank schickte selbst die Bestätigung für eingelöste... Weiterlesen →

Streifband


Gestern habe ich euch meinen Brief eines KZ-Häftlings an seine Eltern vorgestellt. Auf dem Briefumschlag befindet sich der Aufdruck: "Nationalsozialistische Zeitungen sind zugelassen, wenn dieselben unter Streifband direkt vom Verlag geschickt werden." Und da dachte ich mir, wo sie gerade hier herumflogen: Zeige ich euch doch gleich noch, was ein Streifband ist. Die beiden hier... Weiterlesen →

Pakete jeglichen Inhalts dürfen nicht empfangen werden. Es kann im Lager alles gekauft werden.


Auf meinen heutigen Artikel bin ich ganz schön stolz. Es ist ein tolles Zeitdokument und in einer überraschend guten Erhaltung. Herr H. Heilmann, wohnte im Jahr 1941 wahrscheinlich mit seinen Eltern zusammen in der Sankt-Pauli-Strasse 61 in Bremen. Was auch immer sein Vergehen war, es brachte ihn ins Konzentrationslager Flossenbürg. Leider habe ich keinen Zugriff... Weiterlesen →

Die Mutter der GEZ


Heute habe ich etwas für euch herausgesucht, das ich selbst bis vor kurzem nicht kannte. Es handelt sich um einen Trödelmarktfund und weist mit knapp 91 Jahren schon einige Rostflecken auf, die wahrscheinlich von benachbarten Heftklammern stammen. Die GEZ hatte einen Vorgänger. Der saß in der Reichspost und war dafür zuständig, den Betrieb von Radios zu... Weiterlesen →

Die ungewünschte Wehrmachts-Dienst-Post


Wer in den 1940-er Jahren solch einen Brief bekam, der wusste meist, was er bedeutet: Keine Briefmarke nötig. Meist persönlich überreicht. Stempel der Wehrmachts-Dienst-Post. Der Inhalt war bekannt, oft bei anderen zuvor gelesen und immer wurde gehofft, nie selbst zu den Empfängern zu gehören. O. K., den 2.3.1944 (Ober-Kommando?) Sehr geehrte Frau Kevering! Leider muß ich... Weiterlesen →

Seuchenschutzgebiet Warschau


Bevor Jürgen Stroop am 7.Mai 1943 triumphierend verkünden konnte: "Es gibt keinen jüdischen Wohnbezirk in Warschau mehr!" spielten sich auf 3,1 Quadratkilometern der Warschauer Innenstadt Szenen ab, die man mit den grausamsten Worten nicht ausreichend beschreiben kann. Der "Jüdische Wohnbezirk in Warschau", allgemein bekannt unter dem eigentlich falschen Namen "Warschauer Ghetto", von den Nazis im Sommer 1940 als Sammelstelle für... Weiterlesen →

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: