Nivea-Creme und eine Synagoge


Der Inbegriff für Hand- und Gesichtscreme im mitteleuropäischen Raum ist die NIVEA-Creme. Seit ihrem ersten Auftritt im Jahr 1911 ist das Design der Blechdose mehrfach geändert worden. Jedoch schon immer enthielt sie den Emulgator Eucerit®, ein Wollwachs aus Schafwolle. (mehr Info dazu im Wikipedia-Artikel zu Eucerit) Nivea (wegen der schönen weißen Farbe nach dem lateinischen... Continue Reading →

Do not Trust anyone – Tabakkartelle in Deutschland


Um die Jahrhundertwende konnte in Deutschland eine Wende auf dem Tabakmarkt beobachtet werden. Rauchte bis dahin der gestandene Mann auf Straßen und Plätzen oder daheim seine dicke Zigarre, was bei Frauen hingegen als unschicklich galt, tauchten plötzlich fliegende Händler auf, die ihre in Heimarbeit gefertigten Zigaretten feilboten. Und plötzlich sprangen auch die Damen auf den... Continue Reading →

Verpackungswahn


Wir kaufen heute kaum noch etwas, das nicht mit viel Aufwand und Material verpackt wurde. Ein klitzekleines Etwas ist mit Folie umwickelt, in ein großes Stück transparenten Plastiks eingepasst, das wiederum in einem Pappkarton mit vielfarbigem Aufdruck geschoben wurde. Mitunter erscheint einem die Verpackung mit viel mehr Liebe hergestellt worden zu sein, als das eigentliche... Continue Reading →

Von Streichhölzern, einem Börsenskandal und einer Handyfirma


Familie Fugger hatte im 16. Jahrhundert eine prima Idee, wie man nicht nur Geld verdienen, sondern so richtig Geld verdienen konnte. Man lieh den hochverschuldeten Fürsten dringend benötigtes Geld, verzichtete auf eine Rückzahlung und ließ sich stattdessen ein Handels-Monopol übertragen oder das Privileg, als einziger bestimmte Bodenschätze ausbeuten zu dürfen. Das geliehene Geld bekamen die... Continue Reading →

Pflaster-Verkaufskasten


In meinem Kaufladen-Artikel vom 14. Juni 2014 habe ich euch die Erinnerungsstücke aus meinem Kaufmannsladen vorgestellt. Damals ist bestimmt einigen aufgefallen, daß der Kasten, in dem die Sachen wohnen, nicht wirklich aussieht wie ein Aufbewahrungsort für Kinderspielzeug. Und so ist es auch. Um sie vor dem Wegfliegen, Aufgestaubsaugtwerden und Verschwinden zu bewahren, habe ich all... Continue Reading →

ANKER – Sedlmayers Sandspiel „Arena“ – 1920


Geh im Sand spielen! Leicht gesagt, wenn man in der Stadt wohnt. Meine Oma und ihre Geschwister haben in den frühen 1920er Jahren dieses schöne Sandspiel "Arena" der Firma Sedlmayer, vertrieben durch die Anker-Werke in Rudolstadt geschenkt bekommen. Von innen ist der Deckel in nützlichem Fluß-Blau bemalt. Leider wurde es tatsächlich stark bespielt und einige... Continue Reading →

Geschäftspost aus Ungarn – Paprika und Einwickelpapier


Wenn ich als Kind die Postkarten meines Uropas durchgeblättert habe, fand ich das ungarische Wort LEVELEZÖ-LAP für Postkarte sehr lustig. Ob ich oder einer meiner Vorgänger die Briefmarken abgelöst haben, weiß ich nicht mehr. Falls ich es war, müssten sie noch in irgendeinem Album stecken. Dann kann ich sie ja wieder draufkleben. Heute möchte ich... Continue Reading →

Rotplombe – Puddinge und Süßspeisen aus der DDR


Welcher DDR-Bürger kennt sie nicht - Rotplombe-Produkte aus dem Konsum oder der HO? Ich stelle euch diese beiden übrig gebliebenen Päckchen heute deshalb vor, weil Sie den gleichen Ursprung haben wie ich. Nein, nicht Stärke und eine angenehme Farbe, sondern Erfurt. Die Marke Rotplombe - deren Logo übrigens aus einer roten Plombe, d.h. einem Siegel besteht, die... Continue Reading →

Mit Vorsicht rangieren – Sprengstoff-Transport im Zweiten Weltkrieg


Aus dem Jahr 1944 stammt mein heutiger Artikel. Die Alliierten waren voll in den Zweiten Weltkrieg involviert, die Invasion in der Normandie stand bevor oder war bereits gestartet und die britischen Soldaten mussten kontinuierlich mit Waffen, Munition und Sprengstoff beliefert werden. Und der kam aus den Munitionswerken im britischen Hinterland. Um die Explosives (wie sie im... Continue Reading →

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