Leben oder sterben – Januar 1944


Vor einigen Wochen hatte ich das große Glück, zwei Kartons voller Briefe vor dem Papiercontainer zu retten. Wie ich beim ersten Durchsehen feststellen durfte, handelt es sich dabei um den kompletten Briefwechsel zwischen meinem Großonkel und meiner Großtante während des Zweiten Weltkriegs. Mein Großonkel wurde sofort zu Kriegsbeginn eingezogen. Sein erster Brief in dieser Sammlung... Weiterlesen →

Wandertagebuch – Juli/August 1921


In der kleinen Reihe handgeschriebener Bücher stelle ich euch heute ein Reisetagebuch vor, das die - meinen treuen Besuchern bereits bekannte - Tante Toni während ihrer Wanderung durch Tirol führte. Den Buchdeckel ziert ein geprägtes Bild. Ich interpretiere es als das Wappen von Tirol: Adler und Eichenlaub. Der Adler hält noch ein kleines Wappen mit Eichblatt... Weiterlesen →

Soldatenzeitungen 1942 bis 1944


Eine Zeitung enthält heutzutage (bzw. sollte enthalten) tagesaktuelle Nachrichten. Früher war der Erscheinungsrhythmus etwas größer. Es gab meist Wochenzeitungen. Das lag nicht, wie manch einer vermuten könnte, an der schwierigen Verteilbarkeit der Zeitungen. (Wusstet ihr, daß in Großstädten vor 100 Jahren bis zu sieben Mal pro Tag der Postbote kam?) Vielmehr hat man damals eine... Weiterlesen →

Alliiertes Militärgeld – 1944


Als sich ein Ende des Zweiten Weltkrieges abzuzeichnen begann, liefen die Vorbereitungen für ein Leben in Deutschland unter alliierter Besatzung an. Die Siegermächte planten ja nicht nur, ihre Reparationsforderungen mit der vorgefundenen Industrie und den vorhandenen Bodenschätzen zu begleichen. Vielmehr musste langfristig gedacht werden. Dazu gehörte eine Fortführung der Wirtschaft, nicht zuletzt um die deutsche... Weiterlesen →

Die ungewünschte Wehrmachts-Dienst-Post


Wer in den 1940-er Jahren solch einen Brief bekam, der wusste meist, was er bedeutet: Keine Briefmarke nötig. Meist persönlich überreicht. Stempel der Wehrmachts-Dienst-Post. Der Inhalt war bekannt, oft bei anderen zuvor gelesen und immer wurde gehofft, nie selbst zu den Empfängern zu gehören. O. K., den 2.3.1944 (Ober-Kommando?) Sehr geehrte Frau Kevering! Leider muß ich... Weiterlesen →

Victor Klemperer-Tagebücher 1933-1945


Etwas außer der Reihe möchte ich auf den Buchstory-Blog von Pia verweisen. Sie ist 16, liest und rezensiert Bücher und in ihr habe ich dankbar eine Rezensorin meiner Tagebücher von Victor Klemperer gefunden. Und weil sie das wirklich großartig macht, empfehle ich euch, mal selbst einen Blick in ihren Blog zu werfen. Sie arbeitet die 8... Weiterlesen →

Gruß aus Waldsee


Heute muss ich meinen Grundsätzen ein kleines bisschen untreu werden, da ich den Artikel, um den es heute geht leider nicht selbst besitze. Es besteht auch kaum eine Chance in den Besitz einer dieser Postkarten zu gelangen. Daher greife ich auf Sekundärliteratur zurück und erzähle euch die Geschichte zu diesem Artikel unter Zuhilfenahme eines Spiegel-Magazins... Weiterlesen →

mit Ahnenpaß zur Einbürgerung in die Bundesrepublik


Der Wahn der Nationalsozialisten, die perfekte Rasse zu erschaffen, zog ab der 1930er Jahre immer widerlichere Kreise. Die Reinheit des Blutes und die Zugehörigkeit zur nordischen Rasse wurde im sogenannten Ahnenpaß vermerkt. Dieses ich weiß nicht wie viele Seiten starke Heft enthielt die Lebensdaten meiner Vorfahren, Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und möglichst noch weiterer Generationen. In... Weiterlesen →

Her mit euren Knochen!


Heute, in einer Zeit, in der nichts mehr für den dauerhaften Gebrauch hergestellt und viel zu viel weggeworfen wird, ist es schwer vorzustellen, wie schlecht es der deutschen Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges ging. Im Jahr 1944 ging es mit Deutschland so rasant bergab, daß alles irgendwie Verwertbare gesammelt und verarbeitet wurde. Aus heutiger Sicht... Weiterlesen →

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