Haribo macht Kinder froh, und Soldaten ebenso


Eine kleine Blechdose ist in meiner Sammlung aufgetaucht, die ich euch heute vorstellen möchte.

Gerade einmal 6,5 cm im Durchmesser, war sie dafür gedacht, unterwegs eine kleine süße Abwechslung zu bieten.

Salmiak-Pastillen, der eine mag sie, der andere nicht. Süßholzwurzelextrakt vermischt mit Ammoniumchlorid klingt auch nicht besonders lecker. Der gängige Name Lakritze ist da schon vertrauter. In Österreich oder der Schweiz kann man es als Bärendreck kaufen.

Meine kleine Dose gehörte zur Ausstattung der Wehrmacht-Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Kleine Dose, leicht zu transportieren, wasserdicht und nach dem Gebrauch vielseitig wiederverwendbar. Als Aufbewahrungsort für Kleinkram wurde sie von meinem Vorbesitzer nach beendetem Naschgenuss auch genutzt. Heute ist sie leer.

Es gab die (nach 1930 mit dem Zusatz „Echte“) Haribo Salmiak-Pastillen natürlich auch im normalen Geschäft, einer Apotheke oder unserer Drogerie zu kaufen. Durch den Zusatz „Echte“ kann man die Dose ganz gut auf die Zeit späten 1930er bis mittleren 1940er Jahre datieren.

Die Aufschrift auf dem Rand lautet übrigens „Vorbeugend bei Erkältungen“ „Der Reiseschutz“.

Und so sieht sie von unten aus.

Ich muss bei Gelegenheit mal schauen, ob noch irgendwo ältere Dosen herumschwirren. Wenn ich sie finde, erfahrt ihr es hier.

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