Lithographie


Gestern gab es einen Beitrag zu chromolithographisch hergestellten Sammelbildchen. Das ist eines meiner favorisierten Sammelgebiete. Daher heute etwas Hintergrund zur Lithographie. Das Wort Lithographie leitet sich von den beiden griechischen Worten Lithos (Stein) und Graphein (schreiben) ab. Das Motiv wird spiegelverkehrt auf einen Stein aufgebracht und danach auf Papier gedruckt. Erfunden hat das Alois Senefelder.... Continue Reading →

Lackbilder – Steckies


Manche von euch kennen sie unter dem Namen Lackbilder, in meiner Kindheit hießen sie auch Steckies. Ganz früher nannte man sie Oblaten. Gemeint sind diese kleinen Sammelbildchen. Auf dem ersten Bild seht ihr drei Sätze neuer Bilder - noch im Original-Zusammendruck. Im Unterschied zu den bereits mehrfach vorgestellten Chromos (meinem eigentlichen Sammelgebiet), wurden die Lackbilder zwar... Continue Reading →

Anker-Steinbaukasten


Heute stelle ich euch eine neue Ausgabe eines alten Baukastens vor. Anker-Bausteine waren vor ca. hundert Jahren DAS Geschenk für jeden Jungen. Die Firma Anker stellt seit 1880 Bausteine auf Basis von Quarzsand, Kalk und Leinölfirnis her, einer Erfindung der Gebrüder Lilienthal. Seitdem hat sich nichts an Rezeptur geändert, lediglich für eine Produktionsunterbrechung von 1963 bis zur... Continue Reading →

Kaffee-Werbung aus den USA – 1895


Werbung konnte auch schön sein! Vor den 1930er Jahren bestach Werbung dadurch, daß sie zwar weniger effektiv war als heute, allerdings auch viel weniger aufdringlich. Damals versuchte man, den Kunden auf sich aufmerksam zu machen, damit er nach einem kritischen Test zu meinem Produkt zurückkehrt und ich einen treuen Kunden gewonnen hatte. Heute wird durch... Continue Reading →

Lehnverzeichnis – ca. 1845


Ein Verzeichniß (mit ß) über "die von Dammschen Lehnländerey vor Schöppenstedt". Schöppenstedt liegt in der Nähe von Wolfenbüttel. Herr von Damm scheint seinerzeit dort wirklich über beachtliche Ländereien verfügt zu haben. In diesem Dokument sind alle Lehen aufgelistet. Eine Lehe war seinerzeit ein verpachtetes Stück Land, das von Bauernfamilien bewirtschaftet wurde. Nach der Ernte wurde... Continue Reading →

Quittung über Pachtzahlung (vielleicht von 1845)


Heute gibt es eine Quittung über die Bezahlung des Pachtzinses für eine Länderei. Das meiste ist halbwegs gut zu entziffern. Ein Wort fehlt mir. Viel wichtiger ist jedoch - ich kann beim besten Willen die Jahreszahl nicht interpretieren. 1_45 - für 1845 ist die Schreibweise und Formulierung zu altmodisch. Für 1545 ist mir das Papier... Continue Reading →

Quasten


Als kleiner Junge hatte ich keine Ahnung, wie die Dinger hießen. Darum habe ich ihnen ein eigenes Wort geschaffen - Fammeln. Warum? Warum nicht? Erst später habe ich versucht, den wahren Namen zu finden und bin bei Quasten gelandet. Wer es besser weiß, der kläre mich auf! Und wozu waren sie? Das kann ich euch... Continue Reading →

Zoetrop


Ich habe keins, hätte gern eins, habe mir aber wenigstens schon mal einen Bastelbogen gekauft. Ein Zoetrop kennt bestimmt jeder, wenn auch nicht unter seinem Namen. Diese kleine Trommel mit eingestanzten Sehschlitzen, einmal zum Drehen gebracht, kann man durch die Schlitze die auf der Innenseite angebrachten Bilder sehen, die durch einen einfachen optischen Effekt zum... Continue Reading →

die Witwe einkaufen – ein Heiraths-Consens von 1869


Wer glaubt, Frauen waren früher durchweg rechtlos und dem Wohlwollen des Ehemannes ausgeliefert, der irrt. Zumindest als Beamter in Preussen unterlag man einer gewissen Verpflichtung, seine Angebetete auch noch nach dem eigenen Ableben zu versorgen. Wie wurde das sichergestellt? Ganz einfach: Der Beamte hatte seinen Wunsch zur Heirat beim zuständigen Königlichen Regierungs-Präsidium anzumelden, das wiederum... Continue Reading →

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