Leben ohne Label-Maschine


Eine Label-Maschine ist eine praktische Erfindung. Aber es gab sie nicht immer. Etiketten wurden jedoch schon seit jeher benötigt – in einer Apotheke und Drogerie zum Beispiel – um abgefüllte Medikamente oder Wirkstoffe ordnungsgemäß zu beschriften.

Seltenere Mixturen wurden dabei handschriftlich durch aufgeklebte Etiketten gekennzeichnet. Für häufiger verwendete Mittel hatte der Urgroßvater eine kleine Anzahl vorgedruckter Etiketten bestellt. Sie wurden in hübschen winzigen Span-Dosen aufbewahrt und – schau an – mit einem Etikett aus dem Inhalt gekennzeichnet.

Spandosen Etiketten

  • Pulsatilla – Kuh- oder Küchenschelle
  • Aconitum – Eisenhut
  • Bryonia – Zaunrübe
  • Chamomilla – Kamille
  • Mercurius – Quecksilber
  • Zum Veterinaer-Gebrauch

Diese Dosen sind übrigens nicht größer als 4 bis 5 cm im Durchmesser.

Und alles funktionierte ohne Batterien, nur ein bißchen Spucke vom Lehrling & voilà.

 

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