Fidibus paß auf – Verkehrserziehung in der DDR


Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Das wusste man auch schon in der DDR. Verkehrserziehung wurde damals noch groß geschrieben. In der Schule, im Verkehrsgarten und bei Kinderfesten - überall waren Verkehrserzieher und Polizisten zur Stelle und wer gut aufgepasst hatte, bekam die Goldene Eins. Es gab ein ABC des Straßenverkehrs - ein Nachschlagewerk für Kinder... Continue Reading →

Zu der Herolds-Kunst – Wappen-Buch, 1694


Heute wird euch wieder einmal eines meiner Bücher vorgestellt. Diesmal eines der älteren in meiner Bibliothek. Ich versuche, den Text so kurz wie möglich zu halten. Schaut euch die Bilder an (Klickt auf ein Bild und schaut euch die bessere Auflösung an!) und fragt, wenn ihr mehr sehen wollt. Was mir bei alten Büchern besonders... Continue Reading →

Nivea-Creme und eine Synagoge


Der Inbegriff für Hand- und Gesichtscreme im mitteleuropäischen Raum ist die NIVEA-Creme. Seit ihrem ersten Auftritt im Jahr 1911 ist das Design der Blechdose mehrfach geändert worden. Jedoch schon immer enthielt sie den Emulgator Eucerit®, ein Wollwachs aus Schafwolle. (mehr Info dazu im Wikipedia-Artikel zu Eucerit) Nivea (wegen der schönen weißen Farbe nach dem lateinischen... Continue Reading →

ABC-Schützen und Schützengräben – die letzte Fibel des Dritten Reichs


Im Jahr 1940 tobte der Zweite Weltkrieg noch mit dem Schlachtenglück auf deutscher Seite. Das Dritte Reich expandierte und der Größenwahn wurde überall zelebriert. Um die Kinder von heute zum stolzen Soldaten oder der fleißigen, kinderreichen Mutter von morgen zu erziehen, war rechtzeitiges formen der ABC-Schützen nötig. Dazu gab es in der 1. Klasse diese Fibel: Meine... Continue Reading →

Mit Gott – Geschäftsbuch eines Goldschmieds – 1905 bis 1931


Vor zehn Wochen habe ich euch versprochen, zum Tagebuch des Goldschmieds Adolph Tresselt auch das zweite seiner Geschäftsbücher nachzureichen. Das passiert heute. Der Grund, warum ich so lange damit gezögert habe ist der wesentlich größere Umfang, sowohl zeitlich als auch inhaltlich. Damals üblich, heute vermutlich höchstens noch in Bayern möglich, wurde das Buch mit einer schönen... Continue Reading →

Zeugnisheft 1917-23


Als meine Omi noch Kind war, musste sie selbstverständlich auch zur Schule gehen. Der Ernst des Lebens begann für sie Ostern 1917, mitten im Ersten Weltkrieg. Damals dauerte ein Schulhalbjahr noch von Ostern bis Michaelis, bzw. von Michaelis bis Ostern, es war somit am kirchlichen Kalender ausgerichtet. Das war bis in die Mitte der 1930-er Jahre... Continue Reading →

Hubertus von Aulock und sein Freikorps


Schreibt man ein Buch über jemanden, sendet man der Person üblicherweise ein Exemplar seines Werkes. Zum einen kann die beschriebene Person beurteilen, ob das Geschriebene der Wahrheit bzw. der offiziellen Version entspricht, zum anderen möchte man die Person, über die man schreibt mit einem Exemplar erfreuen. So hat es wahrscheinlich auch Walter Leithäuser getan, nachdem... Continue Reading →

Jost Amman – Der Gommitzer – 1579


Jost Amman (1539-1591) war ein schweizerisch-deutscher Kupferstecher, Zeichner, Maler und mehr, der nach Albrecht Dürer zu den bedeutendsten Künstlern der Zeit gehörte. Wie Dürer lebte er in Nürnberg. Ungefähr 30 Jahre nach dessen Tod, also 1561 zog Amman von Zürich nach Nürnberg, übernahm die Werkstatt seines kurzzeitigen Partners Virgil Solis und brachte einige großartige Werke heraus.... Continue Reading →

Tagebuch eines Goldschmieds – 1901 bis 1921


Es gab im weiteren Verwandtenkreis einen Goldschmied über den ich euch früher schon und später noch  Berichte geschrieben habe und schreiben werde. Neulich habe ich auf dem Dachboden seines Hauses ein seit knapp 100 Jahren nicht mehr gesichtetes Tagebuch gefunden. Unter einem Tagebuch eines Geschäftsmannes verstand man seinerzeit übrigens nicht die Aufzeichnungen seines bewegten Lebens.... Continue Reading →

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