Tanze mit mir in den Morgen – mit einer Papp-Schallplatte


Schallplatten gibt es heute nur noch für die ganz extravaganten Aufleger oder Nostalgiker. Vor 20 Jahren hätte niemand gedacht, daß sie irgendwann einmal beinahe verschwunden sein würden. Während man Schellack-Platten heute noch in Massen findet - mir fehlt leider das Grammophon dazu - habe ich hier etwas zwischen meinen Schellack-Platten gefunden, dessen Existenz mich einigermaßen... Continue Reading →

Dienstbotenbuch


Was tut ein Dienstbote? Wikipedia weiß es: Ein Dienstbote ist im weiteren Sinne eine ständig im Haushalt wohnende angestellte Hilfskraft für Arbeiten in der Haus- und Landwirtschaft. Als Blütezeit des Dienstbotenwesens in Westeuropa gilt das 19. Jahrhundert und beginnende 20. Jahrhundert. Für bürgerliche Haushalte dieser Zeit war die Beschäftigung mindestens eines Dienstmädchens ein wesentliches Merkmal des eigenen Standes. Als Nachweis, besonders bei Wechsel... Continue Reading →

Frühling in Feindesland – Postkarten aus dem 1. Weltkrieg


Mit welch gestörtem Heldentum die Deutschen in den Ersten Weltkrieg gezogen sind, kann man zur Genüge nachlesen - gerade 2014, einhundert Jahre nach dem ersten Versuch Deutschlands, zur Weltmacht zu werden. Ein schönes Beispiel für die Glorifizierung unseres großartigen Krieges für Kaiser und Vaterland sind diese drei Postkarten: Wer sich in Sütterlin-Schrift schwertut: "... in... Continue Reading →

Ordnung für die Waschküche


Als Berliner Mietshaus-Bewohner kennt man neben der Toilette auf der halben Treppe auch noch die Waschküchen im Keller. Beides war zwar in meiner Kindheit noch vorhanden, aber bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr in Benutzung. In der Waschküche stand ein riesiger Emaille-Trog in den heißes Wasser vom Herd gefüllt wurde oder der von unten beheizt... Continue Reading →

Em-eukal Hustenbonbon


Manchmal staunt man, wie lange es bekannte Dinge schon gibt. Besonders in der heutigen Zeit überleben die wenigsten altbewährten Dinge. Auf dem Em-eukal Hustenbonbon allerdings lutschten schon unsere Großeltern. Und schon damals wurde er mitsamt der roten Fahne eingewickelt. Darauf stand: "Verlangen Sie stets echte Dr. Soldan's Em-eukal. Nur echt mit der Fahne. G.M. 1... Continue Reading →

Gaudeamus igitur – ein Kommersbuch


Jeder hat es schon gehört, einige haben es schon mitgesungen, die wenigsten haben den Text übersetzt. Das Lied von der Kürze des Lebens - Gaudeamus igitur Dieses Kommersbuch aus den Jahren 1900-1910 (91.-95. Auflage) habe ich erst vor einigen Tagen erstanden. Für alle, die sich fragen, was ein Kommers und ein Kommersbuch sind, kommt hier... Continue Reading →

Trockenhefe


Trockenhefe ist für gewöhnlich nicht so wahnsinnig spannend. Diese hier aus den 1930er Jahren erachte ich trotzdem als interessant, weil über die Firma oder Marke Aduma im Internet absolut nichts zu finden ist. Wer etwas weiß, möge einen Kommentar hinterlassen. Ein weiteres interessantes Detail ist die Angabe "Ausreichend für 1 Kilo Mehl". Heute sind alle... Continue Reading →

Drei Mark, drei Mark, Du musst wandern


Wozu in aller Welt brauchte man ab 1908 eine 3-Mark-Münze? Es gab doch schon Münzen zu 1 Mark, 2 Mark und 5 Mark. 1909                                                              ... Continue Reading →

Die Ernte wird eingefahren – Seilwinde


Stell Dir vor, Du hast eine Seilwinde und keine Scheune dazu ... Diese ca. 70 x 40 cm große Seilwinde habe ich mal aus einer Scheune mitgenommen, wo sie abgebaut und ungebraucht herumlag. Nach umfassender Reinigung und Ölung bestand dann nur die Frage, wie sie befestigt wurde. Kann sich irgendwer vorstellen, wie schwierig es ist,... Continue Reading →

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