Heute in der "Schon gewusst?"-Rubrik bei Wikipedia gefunden: der Artikel über Carl Balthasar Walter Heerdt - einem Chemiker, dessen bedeutendste Erfindung das von den Nazis in Gaskammern eingesetzte Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B war. Normalerweise kommen nur Artikel in meinen Blog zu Dingen, die ich besitze. Eine (leere) Dose Zyklon-B bzw. ein Etikett steht bedauerlicherweise noch auf meiner... Continue Reading →
Die Mütze für den Kaffee
Ein beliebtes Spielzeug zu Zeiten, als ich noch klein war und meine Oma den Kaffee mit dem Kaffeekannenwärmer bei Temperatur hielt. Sobald die Kanne leer war, durfte ich ihn mir als Mütze aufsetzen und fand mich immer sehr chic. Das hat sich aber mittlerweile gegeben. So sieht er aus - eine hübsche Handarbeit, innen mit... Continue Reading →
Briefe von der Front
Feldpostbriefe waren im Krieg oftmals der einzige Kontakt zwischen dem Ehemann und Vater an der Front und der daheim gebliebenen Familie. Das System der Feldpost war überraschend kompliziert, da man bedenken muß, daß der Soldat keine genaue Absenderangabe auf den Brief schreiben durfte. Abgefangene Post hätte dem Feind sonst zu leicht Hinweise geben können, welche Truppen sich... Continue Reading →
Wenn der Topf aber nun ein Loch hat
Jeder kennt das Lied. Warum sollte man es also nicht nutzen um sein Produkt an den Mann (und speziell an die Frau) zu bringen. Lieber Heinrich ist ein Kitt für Emaille, Glas und Porzellan. Kleine Schäden können überdeckt oder repariert werden. Damals konnte man es sich nicht leisten, Emaille-Geschirr wegzuwerfen, nur weil ein wenig Farbe... Continue Reading →
Bellas Kinder
Heute gibt es es etwas zum Vorlesen. Ein altes Kinderbuch von 1941. Kinderbücher sind ein begehrtes Gut bei Sammlern. Natürlich ist ein möglichst ungelesener Zustand von Vorteil, aber mir geht es um Erinnerungsstücke - in diesem Fall von meiner Mutter und ihren Geschwistern. Das Buch kam 1991, 50 Jahre nach der Erstauflage erneut in den... Continue Reading →
Landkarten – selbst gezeichnet
Wie gelangweilt muß man sein um auf die Idee zu kommen, Landkarten selbst zu zeichnen? Irgendjemandem ist es offenbar so ergangen und er hat losgezeichnet. Das Papier ist zwar nur sehr dünn und geeignet, es auf einen Atlas zu legen und die Karten abzuzeichnen, allerdings erscheint mir die Beschriftung doch etwas holprig um sie als... Continue Reading →
Versichert dank Zeitschriften-Abo – Mein Blatt
Als ich diese Zeitschrift in meinem Fundus wiederentdeckte, habe ich mich gefragt, wieso es so etwas heute eigentlich nicht mehr gibt. Die Illustrierte Familienzeitschrift "Mein Blatt" erschien mindestens zwischen 1931 und 1939. Inhaltlich unterschied sie sich kaum von anderen Illustrierten: Fortsetzungsromane, Witze, Zeichnungen, Ratgeber, oberflächlich gehaltene Neuigkeiten und Fotos. Der Clou allerdings waren die Versicherungen. Für... Continue Reading →
Heil US-Army!
Nachdem sich die Alliierten ab Februar 1945 auf deutschem Staatsgebiet (nach aktueller Definition) befanden und noch bevor am 8./9. April 1945 die Kapitulation(en) unterzeichnet wurde(n), gab es bereits Briefmarken, die in der amerikanisch besetzten Zone zur Verwendung kommen sollten. Diese wurden am 19. März 1945 offiziell ausgegeben und können beispielsweise hier angeschaut werden. Wikipedia weiß zur... Continue Reading →
Like Ice in the Sunshine – die Welteislehre
Es gab und gibt zahllose Weltbilder. Eine der kurioseren, weil ziemlich falsch, ist die Welteislehre - in ein Wissenschaftgewand gehüllt auch als Glazialkosmologie nicht viel geläufiger. Ich bin im Zuge meines Interesses für die Kritik an der Altersbestimmung durch die Radiokarbon-Methode (C14-Methode) sowie die Himmler'schen Ahnenerbe-Ideen darauf gestoßen. Ausgedacht haben sich der Österreicher Hanns Hörbiger und der... Continue Reading →





























































