Gold gab ich für Eisen


Die Großeltern kannten es noch und haben mit einem weinenden Auge zurück geblickt. Um den Ersten Weltkrieg zu finanzieren, rief die Regierung auf, Gold in jeglicher Form abzuliefern um dafür aus Eisen hergestellten Schmuck zu erhalten. So wurden die Kosten der Kriegsführung nicht allein durch Steuern bezahlt, sondern noch einmal zusätzlich durch Schmuck und Erinnerungsstücke... Continue Reading →

Geldbrief von 1886


Das ist ein Geldbrief aus dem Jahre 1886. Er wurde wahrscheinlich von einem Kunden an einen Goldschmied (Ur-Großonkel) geschickt und enthielt 50 Reichsmark. Der Brief ging von Langewiesen nach Arnstadt - beides in Thüringen und ca. 25 km von einander entfernt. Interessant ist, daß der Brief lt. Poststempel (auf den Briefmarken) gegen 7 Uhr morgens... Continue Reading →

DDR-Mark Scheine


Heute gibt es wieder Geld. Die DDR-Mark - viel belächelte Währung, besonders die Aluminium-Münzen, die später vorgestellt werden. Man konnte nicht alles davon kaufen, aber es hat gereicht um einige Jahre in der DDR auszukommen. (irgendwo verstecken sich auch noch ein 50- und ein 100-Mark-Schein - konnten aber gerade nicht aufgefunden werden; ich bitte das... Continue Reading →

Ich verlangte ein neues Deutschland …


... man gab mir eine Zeitung. Dieser Spruch hat mir schon früher sehr gut gefallen, auch wenn man ihn lieber nicht so laut ausgesprochen hat. Der heutige Tag soll der Propaganda dienen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Ich habe zugegebenermaßen nie im ND gelesen. Warum? Es hat mich nicht gefesselt. Damit ihr euch eine eigene... Continue Reading →

Jugend-Bildwerfer „Magica“


Jeder hatte sie. Ich habe sie geliebt. Meine Laterna Magica, oder wie sie in der DDR hieß: Jugend-Bildwerfer - Update: ich habe eine tolle Seite gefunden - seht mal hier.  - Update 2: Beim Aufräumen sind noch mehr Filme aufgetaucht - seht hier. Update 3: drei neue Filme auf dem Trödelmarkt erstanden: hier Es gab... Continue Reading →

Chemie-Quartett aus Wolfen


Eine gelungene Mischung aus schlechter Grafik und mieser Dichtkunst gibt es heute zu sehen. Das Kinder-Quartettspiel aus Wolfen. Es wurde in den 1970er Jahren in der DDR verkauft (nein, es war kein Werbe-Geschenk!) und sollte offenbar der heranwachsenden Jugend die Errungenschaften des sozialistischen Chemie-Kombinates in Bitterfeld aufzeigen. Und hier, von mir als besonders gelungener Reim... Continue Reading →

Waffelbackform „PRAKTIKUS“


Die Kuriosität des Tages ist die Waffelbackform "PRAKTIKUS", die alles andere als praktisch ist. Wie funktioniert es? Nachdem man die blumenförmige Backform an den Stiel geschraubt hat, konnte man sie einfetten, anschließend in einen Brandteig tauchen und dann in siedendes Öl halten. Nach einem Augenblick löste sich der Teig und schwamm im Öl. Sobald die gewünschte Bräunung... Continue Reading →

Alle laufen, um Mizzi zu kaufen


Als Bonus für heute gibt es noch einen hübschen, kleinen Papp-Kasten für eine Art Kakaopulver. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich dabei tatsächlich um Kakao handelt. Auch das Internet gibt nichts her. Wahrscheinlich war Mizzi vergleichbar mit Ovomaltine und dürfte, den Fotos der Kinder nach zu urteilen, aus der Zeit zwischen 1910... Continue Reading →

Rechenschieber 2 (DDR)


Für alle, die sich neulich beim Rechenschieber-Artikel gefragt haben, wie lange die in Benutzung waren, sei gesagt: Bis zum Erscheinen des 1. SchulRechners der DDR, dem SR-1 im Jahr 1984, haben die DDR-Schüler und -Studenten den VEB Mantissa "Mono Rietz"-Rechenschieber benutzt. Aber auch in den ersten Jahren nach dem SR-1, durfte in Klassenarbeiten nur mit dem... Continue Reading →

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